Vera  Naumann
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Empfehlungen zum Lesen

 

Die hier aufgeführten Literaturempfehlungen sind nach folgenden Themen unterschieden:

 

Professionelle Entwicklung
Persönliche Entwicklung

Diese Liste wird laufend erweitert.

 

 

Professionelle Entwicklung

 

 

Systemische Beratung

 

Steve de Shazer:

Worte waren ursprünglich Zauber.

Von der Problemsprache zur Lösungssprache.
Carl Auer 2009

 

Wie komme ich als Beraterin oder Seminarleiterin eigentlich dazu, es besser zu wissen als meine Teilnehmer/innen? De Shazer zeigt in diesem wundervollen Buch, dass meine Beratung viel wirksamer ist, wenn ich Wort für Wort auf das höre und antworte, was mir ein/e Klient/in sagt. Nichts als gegeben hinzunehmen, keinerlei Annahmen zu machen und nur herauszufinden versuchen: Was zählt für diesen Menschen, der sich mir gerade anvertraut? Zwar hat Carl Rogers vor Jahrzehnten bereits seinen klientenzentrierten Ansatz beschrieben; de Shazers sprachbezogener Zugang jedoch hat etwas sagenhaft Handwerkliches. Die Verbindung zu mehreren linguistischen Theorien spricht mich als Rhetorikerin und Sprachwissenschaftlerin besonders an.

 

Manfred Prior:

Beratung und Therapie optimal vorbereiten.

Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch.
Carl Auer 2006

 

Wie kommt es, dass bereits vor Beginn einer Beratungssitzung (oder einer Veranstaltung) die ersten Verbesserungen für die Beteiligten auftreten – obwohl die „Behandlung“ scheinbar erst beginnt? Was Medizin und Pharmazie als pre-treatment-change kennen, beschreibt Prior hier als zielgerichtete Methode. Er zeigt an vielen wörtlichen Beispielen, wie bereits bei der Vereinbarung einer (Beratungs-) Zusammenarbeit mit Klient/innen wesentliche Weichen für den späteren Erfolg gestellt werden.

 

Wer sich nicht in systemische Theorie einarbeiten und sie trotzdem anwenden möchte, wird mit diesem kleinen Buch glücklich werden. Die Formulierungen sind gut übertragbar auf die unterschiedlichsten Erstkontakte, und sie kommen meist völlig unauffällig daher.

 

 

Harald Panknin, Uwe Schürmann:

Voice Coaching für Stimme und Ausdruck.

Reinhardt 2008

 

Eine Überraschung: Eigentlich hatte ich ein Rezepte für den gesunden und kreativen Umgang mit der eigenen Sprechstimme erwartet. Vorgefunden habe ich ein Buch, das mir höchst systematisch und beispielreich beschreibt, warum genau das meist nicht hilfreich für eine Arbeit an (m)einer Stimme wäre, und wie die Autoren statt dessen ihre Klient/innen unterstützen. Die Abstraktion der Beispiele aus der stimmtherapeutischen Praxis ist eine präzise, detaillierte Hitliste systemischer Beratungsinterventionen und daher sehr gut auf weitere Beratungsthemen übertragbar. Vor allem die Aspekte der Auftragsklärung und der Zielfindung werden ausführlich dargestellt. Quellen sind hilfreich zitiert.

 

 

Steve de Shazer:

Wege der erfolgreichen Kurztherapie.

Klett-Cotta, Konzepte der Humanwissenschaften 8/2003

 

Dieses Buch macht einfach Spaß. Ganz im Gegensatz zu langjährigen analytischen oder verhaltensorientierten Therapieprozessen finden Sie hier die Abkürzung. Der Berater/Coach/Therapeut verzichtet darauf, alles vom Klienten zu wissen. Man muss nicht den Schlüssel finden, um die richtige Tür zu öffnen – möglicherweise führt der Weg nicht durch eine Tür, oder ein Dieterich ist auch geeignet.
 
Wer im persönlichkeitsbildenden Seminar- und Trainingsgeschäft tätig ist, kann hier wertvolle Hinweise finden, um bei Teilnehmer/innen en passant Lösungen anzustoßen, die kognitiv nicht erreichbar sind.

 

 

Rosemarie Welter-Enderlin, Bruno Hildenbrand:

Systemische Therapie als Begegnung.

Klett-Cotta, 4., völlig überarb. Aufl. 2004

 

Welchen emotionalen Rahmen setzen wir für eine beratende Begegnung, und welches Ziel hat diese Rahmung? Welche Arten von Verständnis entwickeln wir für den jeweiligen Fall, den uns unsere Klient/innen präsentieren? Wie unterstützen wir die Fallinhaber, ihre Gefühle im Bezug auf ihre dargestellte (Leidens-) Geschichte zu be- oder zu verarbeiten? Anhand einiges ausführlich geschilderten Beratungsfalles in einer Großfamilie, der nach zwei einführenden Kapiteln den meisten Raum des Buches einnimmt, machen die Autor/innen Merkmale professionellen Handelns deutlich.

 

 

Günter G. Bamberger:

Lösungsorientierte Beratung.

Praxishandbuch.

Beltz/PVU, 3., vollst. überarb. Aufl. 2005

 

Ein schön ediertes Lehrbuch mit vielen Beispielen, oft in wörtlicher Rede und gut lesbar. Systematisch und modellbezogen – wer „Gebrauchsanweisungen“ mag, findet hier gutes Material. Die starke Fokussierung auf Lösungen setzt allerdings voraus, das bereits ein Problem definiert wurde. Das Buch enthält am Anfang eine gute Übersicht zur Geschichte der systemischen Therapie und Beratung. (Wer das ausführlicher haben will, siehe Ludewig.)

 

 

Arist von Schlippe, Jochen Schweitzer:

Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung.

Vandenhoeck & Ruprecht 8/2002

 

Das Buch entwickelt, jederzeit praxisbezogen, die theoretischen Konzepte, die hinter systemischem Denken stehen, macht eingehend vertraut mit den Techniken und Anwendungsmöglichkeiten und veranschaulicht sie an zahlreichen Fallbeispielen. Aktuelle Kontroversen werden aufgegriffen, in der Kritik der systemischen Therapie werden auch künftige Entwicklungslinien und innovative Anwendungsfelder deutlich. (Klappentext)

 

Mir gefällt an diesem Lehrbuch, dass es auch für Nicht-Therapeut/innen verständlich geschrieben ist und nicht auf Humor verzichtet, wie z. B. die "Tipps zur Chronifizierung" (eines Problems) zeigen. Wer heute Coaching anbietet, sollte den Inhalt dieses Buches kennen.

 

 

Kurt Ludewig:

Systemische Therapie.

Grundlagen klinischer Theorie und Praxis

Klett, Konzepte der Humanwissenschaften 4/1997

 

Mit dieser Einführung sind Sie hervorragend versorgt, wenn Sie sich nicht die Mühe machen wollen, z. B. bei Sigmund Freud von Übertragung zu lesen, sich mit Carl Rogers die Gestaltung der therapeutischen Beziehung zu erarbeiten, Mara Selvini Palazzoli in die Familientherapie zu folgen oder sich gar durch Niklas Luhmanns Standardwerk über Soziale Systeme oder Heinz von Foersters Gleichungsdschungel zu quälen.

 

Wer die Grenze von Coaching in Richtung Therapie ausloten will, wird hier interessante Zusammenhänge erkennen. Auch dieses Buch ist sehr ansprechend formuliert.

 

 

Mara Selvini Palazzoli, L. Boscolo, G. Cecchin, G. Prata:

Paradoxon und Gegenparadoxon.

Ein neues Therapiemodell für die Familie mit schizophrener Störung

Klett, Konzepte der Humanwissenschaften 9/1996

 

Wer sich mit systemischer Beratung beschäftigt, aber nicht für Therapie interessiert, wird dieses Buch ganz einfach "abgedreht" finden. Ich habe es zunächst eher aus Pflichtgefühl in die Hand genommen, weil der Mailänder Ansatz der Familientherapie und Mara Selvini Palazzoli so oft zitiert werden. Völlig überrascht bin ich am Text hängengeblieben: Hier wird psychologische Forschung so spannend beschrieben, dass man kaum warten kann, bis die zu therapierende Familie im Fallbeispiel ihre nächste Sitzung hat.

 

Bestaunenswert paradox sind die Interventionen, mit denen die Mailänder experimentiert haben (daher der Titel). Dass es hier um schizophrene Störungen gehen soll, ist sachlich zwar richtig, eigentlich aber blankes Understatement, denn die vorgestellte Methode lässt sich ausgezeichnet auf andere Anwendungsgebiete übertragen. Kein Wunder, dass dieses Buch zum Grundlagenwerk wurde.

 

 

Mara Selvini Palazzoli et al.:

Hinter den Kulissen der Organisation.

Klett, Konzepte der Humanwissenschaften 6/1995

 

Ein Industriebetrieb, ein Forschungszentrum, eine Krankenstation, ein Schulbezirk: Sie alle nehmen Berater in Anspruch, deren Erfahrungen mit der jeweiligen Organisation hier nachvollzogen werden. In den fortgesetzten Fallsupervisionen werden die Spiele der jeweiligen Organisation aufgedeckt und die typischen Schwierigkeiten und Möglichkeiten erörtert, die den Beratern daraus erwachsen.

 

Wem Königswieser und Exners Band über Systemische Intervention (s. u.) zu methodenorientiert ist, findet hier eine gute Alternative, um anhand konkreter Fälle nachzuvollziehen, worin der Reiz oder die Tücke komplexer Beratungsaufträge liegen können.

 

 

Fritz B. Simon:

Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus.

Carl Auer Compact 3/2008

 

Das Buch könnte ebenso gut heißen „Vom Urknall bis zur Besiedelung von Alpha Centauri“ oder „The Hitchhiker’s Guide to Systemic Thinking“. Es erinnert mich deshalb an Douglas Adams’ „Per Anhalter durch die Galaxis“, weil ich die einzelnen Themen ähnlich fremd und schwer zugänglich finde wie die Beschreibung vogonischer Lyrik. Aber das letzte Kapitel reißt’s raus: Simons zehn Gebote des systemischen Denkens als Quintessenz der vorangegangenen Kapitel machen direkt Lust, es doch noch einmal zu versuchen, wenn ich sehe, was schließlich dabei herauskommen kann.

 

 

Fritz B. Simon:

Die Kunst, nicht zu lernen.

Und andere Paradoxien in Psychotherapie, Management, Politik ...
Carl Auer 1999

 

In diesem Band werden verschiedene Aspekte von Macht, Ohnmacht und Verantwortung diskutiert. Psychotherapie ist nur ein Beispiel für die Unmöglichkeit, autonome, selbstorganisierte Systeme zu steuern. Sie zeigt sich auch in der Lehre, wo es nützlicher sein kann, das Nichtlernen statt des Lernens zu erklären, und im Management, wo es darum geht, Selbstorganisation zu erklären. (Klappentext)

 

Ein anregendes Buch für Coaches und Berater/innen, die versucht sind zu meinen, alles im Griff zu haben...

 

 

Danie Beaulieu:

Impact-Techniken für die Psychotherapie.

Carl-Auer 3/2008

 

Die Methoden machen schon beim Lesen Lust, sie auszuprobieren – einen 20-Euro-Schein zerknüllen, den Geduldsfaden verlängern oder Sprudelgetränke aus der Flasche schießen zu lassen. Geeignet finde ich die Techniken nicht nur für Beratung, sondern auch in persönlichkeitsbildenden Seminaren oder in Veranstaltungen rund ums Thema Selbstmanagement. Die Bezeichnung „Impact-Techniken“ war wohl eher eine Marketingidee, das schadet aber nicht.

 

 

 

 

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Organisationen und Gruppen

 

Barbara Langmaack, Michael Braune-Krickau:

Wie die Gruppe laufen lernt.

Anregungen zum Planen und Leiten von Gruppen.
Ein praktisches Lehrbuch.
Beltz Psychologie Verlags Union 1985

Für Anfänger/innen in Beratung und Training ein Muss – wer die Inhalte dieses Buchs verpasst (oder nicht beherzigt), macht typische Fehler oder erfindet sinnloser Weise das Rad neu. Handlich, flüssig zu lesen, setzt kaum Vorkenntnisse voraus. Ich finde es auch für Pädagogen oder Projektmanager hilfreich, z. B. das Kapitel über Vereinbarungen und Kontrakte. Anderswo muss man teure Seminare bezahlen für exakt dieselben Themen. Hier steht's schon.

 

 

Roswita Königswieser, Alexander Exner:

Systemische Intervention.

Architekturen und Designs für Berater und Veränderungsmanager.
Beratergruppe Neuwaldegg
Klett-Cotta 1998

Für Einsteiger sind die Fallbeschreibungen interessant. Für Profis erfrischt die knappe Form der Theorie. Das Besondere an dem Buch finde ich, dass die vielen verstreuten Versatzstücke der Organisationsentwicklung hier übersichtlich und logisch zusammengefasst sind, und wie diese im Rahmen der beschriebenen Fälle in der Praxis angewendet werden. Ein Grundlagenwerk, das jede/r Berater/in kennen und haben sollte.
 
Bedauerlich, dass die Kooperation der Autor/innen heute so nicht mehr besteht, weil sich die Gruppe 2002 getrennt hat.

 

Hans-Christoph Vogel, Brigitte Bürger, Georg Nebel, Heinz J. Kersting:

Werkbuch für Organisationsberater.

Texte und Übungen.
Institut für Beratung und Supervision, Aachen 1994

 

Völlig unauffällig kommt das Buch daher, aber der Inhalt haut eine/n bei der ersten Konfrontation glatt um. Wenn Sie sich in das Thema Konstruktivismus als Grundlage von Beratung und Training einarbeiten wollen, dann werden sich Ihre Denkstrukturen nach dieser Lektüre möglicherweise radikal verändert haben.

 

Praxisnah und inspirierend ist das Kapitel über Geschichten und die Interpretation von Geschichten, wie sie uns in der Beratungsarbeit erzählt werden. Die umfangreich beschriebenen Übungen enthalten hilfreiche Hinweise, worauf es bei der jeweiligen Intervention ankommt, deswegen lohnt sich das Lesen dieser Kapitel auch, wenn Sie z. B. an Stilfragen interessiert sind und Einblick in die Arbeitsweise der Trainer/innen gewinnen wollen.

 

Ulrich Lipp, Hermann Will:

Das große Workshop-Buch.

Konzeption, Inszenierung und Moderation von Klausuren, Besprechungen und Seminaren.
Beltz Weiterbildung 1996

 

Tolles Geschenk für Berater/innen, die meinen, schon alles zu haben. Witzige Methoden, z. B. die Beerdigung eines gestorbenen Projektes, sehr anregend mit guten Fotos dokumentiert. Ein Nachschlagewerk, das auch in verfahrenen oder langweiligen Arbeitssituationen immer neue Inspirationen bringt.

 

Eckhard Bieger, Jutta Mügge:

Hinter Konflikten stecken Energien.

Kompetenz für Leitung und Konfliktmoderation.
Weiterbildung live, Bd. 4, EBV

 

Scheinbar völlig unbekanntes Buch im Markt, dabei enthält es hervorragende Praxisbeispiele, wie man sich als Seminarleiter das Leben schwer machen kann (oder auch nicht). Mein Lieblingskapitel beschreibt Phasen in der Entwicklung von Gruppen - hier könnten manche Führungskräfte die besten Erklärungen finden, warum denn ihre Umstrukturierung so schwer läuft, und was die Gruppe eigentlich bräuchte ...

 

 

Oliver König:

Gruppendynamik und die Professionalisierung psychosozialer Berufe.

Carl-Auer 2007

Wer hat welche Rolle, welches Mandat, welche Funktion in den vielfältigen Prozessen psychosozialer Berufe? In diesem gut mit Quellen gespickten Fachbuch geht es z. B. um den Umgang mit Macht und Angst, die Veränderung von Wertesystemen und verschiedene Arten des Lernens in Gruppen. Mir gefällt die zeitgemäße Reflexion der Beratungs- und Trainerberufe in Verbindung mit den wissenschaftlichen Quellen. So kann ich ggf. dort weiter lesen oder werde zumindest erinnert daran, wer eine Theorie oder eine Methode eingebracht hat.

 

 

Oliver König, Karl Schattenhofer:

Einführung in die Gruppendynamik.

Carl-Auer Compact 2006

Nach so einem Buch habe ich lange gesucht: Das Wichtigste in Schlagzeilen, erläutert mit passenden Praxisbeispielen aus dem Arbeitsleben. Sehr sachlicher Stil, ein angenehmer Verzicht auf wertende Kommentare, trotzdem werden verschiedene Inhalte beurteilt, aber ausgewogen.

 

 

Oliver König (Hg.):

Gruppendynamik.

Geschichte, Theorien, Methoden, Anwendungen, Ausbildung.
Profil 1995

 

Abgesehen vom scheußlichen Umbruch dieses Buches lohnt sich die darin gebotene Theorie. Keine Allgemeinplätze, sondern praxisnahe Reflexionen,  z. B. über den Umgang mit Zeit, blinde Flecken, Gefühle, und jede Menge selbstkritische Bewertungen der Gruppendynamik. Besonders gefällt mir der Artikel von Bert Voigt und Klaus Antons: Systematische Anmerkungen zur Intervention in Gruppen (S. 202-222), der eine interessante Vergleichsmöglichkeit zum o. g. Werk von Königswieser und Exner bietet.

Einen intellektuellen Genuss bietet mir der Beitrag von Karl Schattenhofer über Gruppenmodelle aus konstruktivistischer Sicht
(S. 117-142). Die Beispiele waren für mich eine gute Einführung, um in die Denkschule des radikalen Konstruktivismus einzutauchen.

 

 

Klaus Antons:

Praxis der Gruppendynamik.

Übungen und Techniken.

Hogrefe, 5. Auflage 1991

 

Diese Auflage ist gegenüber den Ausgaben aus den 70er Jahren um ein wertvolles Kapitel erweitert. Das Interessanteste daran sind die Unterschiede von fast 20 Jahren, die der Autor hier herausarbeitet. Die Kritik, die die Gruppendynamik häufig erfahren hat, wird in einem selbstkritischen Kommentar des Autors wieder aufgegriffen. Absolut lehrreich und herausfordernd für Leute, die sich weiterentwickeln wollen.

 

 

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Trauma-Arbeit

 

Luise Reddemann, Christel Dehner-Rau:

Trauma.

Folgen erkennen, überwinden und an ihnen wachsen.
TRIAS 2004

 

Eine Einführung in das Thema Traumatische Erlebnisse, Posttraumatische Belastungsstörungen und deren Bewältigung, die von Laien, Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten gleichermaßen gut verstanden werden kann. Viele hilfreiche Illustrationen.

 

 

Horst Kraemer:

Das Trauma der Gewalt.

Wie Gewalt entsteht und sich auswirkt. Psychotraumata und ihre Behandlung.
Kösel 2003

 

Wie Gewalt wirkt, wie sie entsteht und welche Folgen sie für Traumatisierte, aber auch Täter und Justiz hat, beschreibt dieses Buch sachlich, anschaulich, aber nicht reißerisch. Gegenüber den folgenden Titeln ist hier besonders eindrücklich der Anfang allen Übels, die Gewalt selbst, in die Analyse aufgenommen. Für Menschen, in deren Beruf die Konfrontation mit Gewalt und potenziell traumatisierenden Situationen zu erwarten ist, z. B. bei Polizei und Rettungsdiensten, kann dieses Buch dazu beitragen, Vorsorgearbeit aufzubauen, um mit den akuten Situationen besser zurecht zu kommen und Betroffene gezielt unterstützen zu können.

 

 

Peter A. Levine, Ann Frederick:

Trauma-Heilung.

Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren.
Synthesis 1998

 

Wer sich ins Thema Traumatherapie einarbeiten will, findet in diesem Buch ausführliche und gut nachvollziehbare Beschreibungen von der Lebensrealität traumatisierter Menschen. Wie auch im folgenden Titel wird den körperlichen Reaktionen viel Aufmerksamkeit gewidmet, immer im Hinblick auf die Frage: Wie hat dieser Mensch es geschafft, das traumatische Erlebnis bisher zu bewältigen, und wo liegen die Ansatzpunkte, um die Traumafolgen weiter zu entschärfen?

 

 

Babette Rothschild:

Der Körper erinnert sich.

Die Psychopathologie des Traumas und der Traumabehandlung.
Synthesis 2002

 

Überraschend verständlich stellt die Autorin dar, wie die Biochemie im Gehirn traumatische Erlebnisse und die Zeit danach verarbeitet - und welche Folgen und Notwendigkeiten sich daraus für die Traumatherapie ergeben. Anschaulich (und in bester systemischer Tradition ressourcenorientiert) trägt sie zusammen, wie traumatisierten Menschen das Überleben gelingt und wie Psychotherapeut/innen vorgehen, um Traumata oder posttraumatische Belastungsstörungen zu heilen oder erträglich zu machen.

 

 

Luise Reddemann:

Imagination als heilsame Kraft.

Zur Behandlung von Traumafolgen mit ressourcenorientierten Verfahren.
Pfeiffer bei Klett-Cotta 2002

 

Zum Verständnis traumatischer Erlebnisse und Traumafolgen - siehe oben. Reddemann dagegen beschreibt schwerpunktmäßig einzeln abgrenzbare Methoden, mit denen Traumatherapie arbeitet. Faszinierend ist die Übertragbarkeit vieler Aufgaben und Übungen auf andere Beratungs- und selbst Trainigsbereiche. Wer nicht speziell an Therapie interessiert ist, wird in diesem Buch trotzdem viele Anregungen finden, um Menschen bei der Erarbeitung neuer Wege und Lösungen zu unterstützen, indem zunächst innere Bilder - Imaginationen - entwickelt werden.

 

 

Psychotherapie im Dialog, Heft 1, März 2000:

Posttraumatische Belastungsstörungen.

Thieme Verlag

 

Auf 84 Seiten hervorragend zusammengefasst finden Sie hier relativ aktuelle Fachbeiträge zu Traumaarbeit und Posttraumatischen Belastungsstörungen. Sowohl verschiedene traumaauslösende Erlebnisse werden beispielhaft dargestellt als auch unterschiedliche Therapieansätze erörtert. Zum Herausgeberteam gehören auch A. v. Schlippe und J. Schweitzer, deren Lehrbuch der Systemischen Therapie und Beratung hier in Zukunft noch vorgestellt werden wird. Die Zeitschrift richtet sich an Fachleute, was am Fachvokabular auch zu bemerken ist, aber wer sich als Laie ins Thema einarbeiten will, wird sich trotzdem zurechtfinden, weil die Inhalte sehr anschaulich beschrieben sind.

 

Da in Deutschland noch relativ wenig Literatur zu diesem Thema verfügbar ist, bietet dieses Heft eine gute Vergleichsgrundlage zu amerikanischen Veröffentlichungen (siehe Levine und Rothschild).


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Persönliche Entwicklung

 

Kommunikation

 

Wolf Schneider:

Deutsch.

Das Handbuch für attraktive Texte.
Rowohlt 2005

Endlich verstehe ich, warum ich mit den Texten der FAZ so oft zu kämpfen habe – dabei wäre durch einfache Umstellungen und Raffungen in den Sätzen so viel mehr Lesegenuss zu erzeugen! Tipps wie „Hauptsachen in den Hauptsatz“, wie man beim Verb die Grammatik überlistet und dass mit Satzzeichen Musik machen kann, habe ich trotz meines Rhetorikstudiums erst hier gefunden. Ein Buch für sprachsensible Menschen, die Lust am treffenden und verständlichen Ausdruck haben.


Jutta Sauer:

Praxishandbuch Korrespondenz.

Gabler 3. Aufl. 2009

Ich kann der Werbung nur zustimmen: Kundenorientierung und eine klare, überzeugende Sprache sind die entscheidenden Anforderungen an eine moderne und effiziente Geschäftskorrespondenz. Vielfach ist die Korrespondenz jedoch farblos, bürokratisch oder gespickt mit Amtsdeutsch. Dieses Buch hilft Ihnen, kundenorientiert, abwechslungsreich und psychologisch richtig zu formulieren und professionelle Geschäftsbriefe zu verfassen, die das Image Ihres Unternehmens steigern.

Neu in der 3. Auflage: alle Veränderungen, die sich seit der Rechtschreibreform ergeben haben, sind jetzt komplett umgesetzt. Form und Norm nach den Vorgaben der DIN 5008, schwierige Brieftypen (z. B. Antwort auf Reklamationen; Absagen; Mahnungen), Briefe zu besonderen Gelegenheiten (z. B. Glückwünsche, Beileid, Weihnachten), Musterbriefe.

 

Christian-Rainer Weisbach:

Professionelle Gesprächsführung.

Ein praxisnahes Lese- und Übungsbuch.
7. Aufl. dtv 2008

In englischer Übersetzung:

Christian-Rainer Weisbach:

Leadership in Professional Conversation.

dtv 2005

Wenn ich dieses Buch empfehle, ist es meistens gerade wieder in neuer und erweiterter Auflage erschienen. Für mich ist es unter allen so genannten „Rhetorikbüchern“ für gesprochene Kommunikation das beste, und es ist sagenhaft preiswert. Das Besondere daran ist: Hier werden Menschen Ernst genommen. Statt fieser Tricks finden Sie jede Menge souveräner Möglichkeiten, um Ihre Ziele in Gesprächen zu erreichen. Dinge auf den Punkt bringen, positiv formulieren (so dass Ihr Gegenüber sich das passende Bild dazu macht), Umgang mit Störungen und immer w ieder große Wertschätzung prägen dieses Buch.

 

Manfred Prior:

MiniMax-Interventionen.

15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung.

 

Nicht fragen, ob es geht, sondern wie es geht - dieser und viele andere kleine sprachliche Tipps sind in diesem Buch auf weniger als 100 Seiten zusammengestellt. Wer Weisbachs Professionelle Gesprächsführung schon kennt, findet hier weitere wirksame Formulierungen in kürzester Darstellung.

 

Franziska von Au:

Der neue Knigge.

Sichere Umgangsformen für alle Situationen
Ludwig 1999

 

Als Nachschlagewerk geeignet, um "parkettsicher" zu werden oder die eigene soziale Kompetenz einmal an einem allgemeinen Maßstab zu messen. Je mehr Beispiele Ihnen selbstverständlich vorkommen, umso besser können Sie sich auf Ihre guten Manieren (oder Ihre menschenfreundliche Grundeinstellung) verlassen!

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Persönlichkeit und Selbstmanagement

 

Maja Storch:

Machen Sie doch, was Sie wollen!

Wie ein Strudelwurm den Weg zu Zufriedenheit und Freiheit zeigt.
Huber 2010
Schon die lustigen bunten Zeichnungen regen mich an, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Die Psychologin Maja Storch beschreibt in ihrem heiteren, knappen Stil anhand typischer Alltagssituationen, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen - und uns dabei immer wieder zwingen, Dinge zu tun, die wir eigentlich gar nicht tun müssten. Der "Strudelwurm" ist Storchs Symbol für unsere Gefühlswelt. Wenn wir ihn zu oft an die Kette nehmen und würgen, geht es uns schlecht! Storch zeigt, welche Mischung aus "freiem Wurm" und "gewürgtem Wurm" zu einem fröhlichen Leben beiträgt, und wie das in der Praxis zu bewerkstelligen ist. Es geht tatsächlich!

 

Andrea Brackmann:

Ganz normal hochbegabt.

Leben als hochbegabter Erwachsener.
Klett-Cotta Leben 2007

Ein unbändiges Gerechtigkeitsempfinden, am Anfang einer Diskussion schon sehen, worauf alles hinausläuft, mit einer einzigen "logischen" Bemerkung eine Runde gegen sich aufbringen, sich irrsinnig freuen und schrecklich betrübt sein können - kurz, sich zu manchen Zeiten wie ein Alien fühlen unter lauter Menschen, die einen einfach nicht verstehen können, weil sie irgendwie ganz anders "ticken", irgendwie langsamer und unsensibler sind... Brackmann hat die Antwort darauf: Vielleicht sind Sie, liebe Leserin, heimlich hochbegabt?


Anhand von Lebensgeschichten unterschiedlicher hochbegabter Erwachsener, die erst spät von ihren besonderen Fähigkeiten erfahren haben, beschreibt die Autorin die Wahrnehmung und die Gefühlswelt von Hochbegabten in deren Alltag. Seit ich dieses Buch gelesen habe, verstehe ich manche Menschen besser und gehe mit viel mehr Neugier durch die Welt.

 

Andrea Brackmann:

Jenseits der Norm.

Hoch begabt und hoch sensibel.
Klett Cotta Leben 2005

Hochbegabte Kinder wurden und werden in Deutschland viel zu wenig gefördert - immer noch hindert das unreflektierte Misstrauen gegenüber einer fantasieren "geistigen Elite" viele Bildungsverantwortliche daran, sich mit den vielen spannenden Facetten der Hochbegabung zu befassen. Die Folge: Hochbegabte Kinder arbeiten sich in sinnlosen Kämpfen um begabungsgerechten Unterricht und passenden menschlichen Umgang mit anderen auf. Werden sie in der Familie geliebt und in ihrer Eigenheit gefördert, dann stehen ihre Chancen ganz gut, zu brillanten, sensiblen Erwachsenen zu werden; begegnet ihnen die Welt aber mit Misstrauen ("mit 4 kann man nicht lesen!") und Vorurteilen ("die Eltern pushen ihr Kind mit Zwang!"), dann werden nicht selten Schulversager und psychisch hoch belastete Jugendliche und Erwachsene aus ihnen. Das muss nicht sein!


Hochbegabung ist keine "schicke Modediagnose", sondern erfordert den mutigen, offenen Blick auf Menschen, bei denen verschiedene Fähigkeiten besser besser ausgebildet sind als im Durchschnitt. Eine spezielle Förderung Hochbegabter zielt aber darauf ab, dem Kind sein oft gefühltes Anderssein verständlich zu machen und es beim Bewältigen eines (Schul-) Alltags zu unterstützen, der ständig unendliche Geduld und schmerzliche Anpassung (oft: "langsamer denken") von ihm fordert. Ich darf in meinem Freundeskreis hier und da hochbegabte Kinder genießen - dieses Buch hat viel zu meinem Verständnis und meiner Freude im Umgang mit ihnen beigetragen.

 

Bernd Sprenger:

Im Kern getroffen.

Attacken aufs Selbstwertegefühl und wie wir unsere Balance wiederfinden.
Kösel 2008

Wer bin ich eigentlich? Muss ich das mit mir machen lassen? Will ich das mittragen? Derlei Fragen stellt man sich schon als Gesunde/r im Berufsalltag und im Privatleben. Ans Eingemachte geht es, wenn Menschen die Grenze des für sie Erträglichen zu wenig beachten oder gar nicht mehr erkennen. Der Autor ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Direktor der Oberbergklinik Berlin-Brandenburg. Menschen mit burn-out-Syndrom, körperlichen und seelischen Zusammenbrüchen und psychosomatischen Erkrankungen gehören zu seinen Patient/innen. Das Buch enthält viele gut nachvollziehbare Fallbeispiele, an denen erschreckend deutlich wird, wie fundamental verletzend Angriffe aufs Selbstwertgefühl sein können.


Berater/innen und Trainer/innen erkennen an diesem Buch, wie wichtig ein wertschätzender Umgang mit ihren Klient/innen ist, insbesondere wenn diese bereits tiefe Verletzungen erlitten haben.

 

Virginia Satir:

Kommunikation, Selbstwert, Kongruenz.

Konzepte und Perspektiven familientherapeutischer Praxis.
Junfermann 2004

 

Der Titel verrät kaum, wie gut dieses flüssig lesbare Buch für Laien geeignet ist. Wie gehen Familienmitglieder miteinander um, welche Muster wiederholen sie, wo sind diese verletzend, und wie könnte es anders gehen – wertschätzender, konstruktiver? Die Texte sind ein Mix aus anschaulichen Fallbeispielen, Dialogen, gut verständlichen Theorieteilen und Handlungsempfehlungen.

Wer sich je für NLP (Neurolinguistische Programmierung) interessiert hat, erkennt Satirs Arbeit als wichtige Grundlage der NLP. Da mir persönlich die „Heilsversprechen“ mancher NLP-Vertreter zu euphorisch und unrealistisch erscheinen, halte ich mich lieber an die Quellen: Deswegen ist mir dieses Buch von Satir so lieb.

 

Gabriele Stöger, Mona Vogl:

Glück und Erfolg beginnen im Kopf.

So überwinden Sie Ihre Blockaden.
orell füssli, Zürich 2008

 

"Hüte dich vor deinen Wünschen - sie könnten in Erfüllung gehen!" Wer nicht nur Wünsche und Ziele hat, sondern diese auch nach Kosten, Nutzen und nötigen Umsetzungsstrategien durchdenkt, kommt so manchen selbst gebauten Stolperfallen auf die Spur. Dabei illustriert dieses muntere Buch auch Gewohnheiten ("das menschliche Gehirn ist so programmiert, dass es Gewohnheiten für richtig hält") und heimlich angestrebte Sekundärgewinne (z. B. Anerkennung). Jedes Kapitel ein Aha-Effekt!

 

Stephen R. Covey, A. Roger Merrill, Rebecca R. Merrill:

Der Weg zum Wesentlichen.

Zeitmanagement der vierten Generation.
Campus 1997

 

Das einzige Zeitmanagement-Buch, das ich vorbehaltlos empfehlen kann, weil es sowohl machbare Methoden und Techniken vorstellt als auch auf die prinzipielle Gestaltung der eigenen work-life-balance eingeht.

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Mitarbeiterführung

 

Siegmar Saul:

Führen durch Kommunikation.

Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Beltz Weiterbildung 1999

 

Kein Buch, mit dem man sich wichtig machen kann - sondern eines, um konkret und pragmatisch den Führungsalltag kommunikativ zu meistern. Viele Checklisten und kurze Beispiele machen den Inhalt anschaulich. Angenehm finde ich den Verzicht auf sinnlose pseudowissenschaftliche Grafiken.

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Für Frauen (und für neugierige Männer)

 

Isabel Nitzsche:

Spielregeln im Job.

Wie Frauen sie durchschauen und für sich nutzen.
Kösel Frau + Beruf 2003

 

Ungeschminkt werden die Spielregeln für die Zusammenarbeit mit Männern hier auf gut 150 Seiten kurz und knackig beschrieben. Gefragt ist für Frauen aber nicht Anpassung, sondern zielsicheres und kreatives Umgehen mit diesen ungeschriebenen Regeln, um den eigenen Erfolg zu sichern und sich dabei treu zu bleiben. Für Männer garantiert auch interessant!
 
Das Buch geht über Plattheiten insofern hinaus, dass es zwar die üblichen "Spielchen" beschreibt, aber Männern gleichzeitig Veränderungspotenziale zutraut. Im Zentrum steht allerdings der Ist-Zustand der meisten Unternehmen, und da gilt: Hierarchische Systeme sind für Männer eher anziehend, für Frauen eher befremdlich. Männer haben Mut zum Risiko, Frauen brauchen Überwindung dazu. Die Rolle "Fleißiges Lieschen" kennen Männer für sich nicht; Frauen übernehmen sie gerne. Anders als viele Frauen geben Männer äußerst selten zu, dass sie etwas nicht verstehen. Besonders witzig finde ich die gelungenen Erklärungen dafür, warum manche Besprechungen mit Männern so ewig dauern und gelegentlich so ritualisiert ablaufen.

 

Cornelia Edding:

Einflußreicher werden.

Vorschläge für Frauen.
Gerling Akademie Verlag 2002

 

Wie Sie sich in Organisationen und Unternehmen sichtbar und gefragt machen, warum es ein Irrtum ist, dass sich fachliche und sachliche Argumente durchsetzen (und was Sie statt dessen tun können), welche ungeschriebenen Regeln dabei zu berücksichtigen sind, und wie Sie mit inneren Zielkonflikten umgehen können, wird hier anschaulich und mit Beispielen erläutert.

 

Kay Hoffmann, Gabriele Müller:

Authentisch und erfolgreich.

Body-Mind-Coaching für Frauen.
Kösel Frau + Beruf 2003

Wer bin ich – was macht mich aus? Vom Aufstellen eigener Ziele bis zum konstruktiven Umgang mit schwierigen Gefühlen bieten die Autorinnen eine Fülle realistischer Selbsthilfetipps. Im Abschnitt „Das Ich hat viele Gesichter“ wird auf witzige, moderne und frauenbezogene Weise eine viel ältere Methode wiederbelebt: die Ich-Anteile aus der Transaktionsanalyse. Leider ohne Quellenangabe.

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Gesundheit und Schönheit

 

Regina Först:

Ausstrahlung.

Wie ich mein Charisma entfalte.
Kösel 2002

 

Der Untertitel ist wörtlich zu nehmen: Die Autorin erzählt anschaulich mit persönlichen Beispielen, wie sie an ihrer eigenen und an der Ausstrahlung ihrer Kundinnen gearbeitet hat. Die Tipps sind realistisch und mit einer intensiven Portion Selbstreflexion gewürzt. Das Buch macht Mut, erste Schritte zur bewussten Gestaltung von Outfit und Auftritt zu gehen.

 

Kirsten Lennecke et al.:

Selbstmedikation.

Leitlinien zur pharmazeutischen Beratung.
Deutscher Apotheker Verlag, 3. Aufl. 2007

 

Als Nachschlagewerk für die Apotheke wurde dieses handliche Büchlein geschrieben. Über 200 Stichworte zu gängigen Beschwerden und Erkrankungen sind erfasst. Interessierte Laien können es ebenso benutzen: Mit übersichtlichen Flussdiagrammen werden die relevanten Fragen zur jeweiligen Erkrankung gegliedert und dann entsprechende Behandlungshinweise aufgelistet, auch wann ein Arztbesuch anzuraten ist.

 

Angela Kilmartin:

Blasenentzündung.

Anleitungen zur Selbsthilfe
Ehrenwirth 1999

 

Wie die richtige Diagnose gestellt wird, Antworten auf Patientinnenfragen und ein Selbsthilfe-Sofort-Programm bietet dieses gut verständliche Buch über ein viel verschwiegenes, offenbar aber oft durchlittenes Thema.

Reinhild Berger:

Düfte.

Abenteuer für Nase und Gefühl.
Hirzel Verlag 1999

 

Wir können weghören, aber nicht wegriechen. Gerüche gelangen über den Riechnerv direkt in den Teil unseres Gehirns, der für Gefühle und Stimmungen zuständig ist. Unglaublich spannend, welchen Manipulationen wir unbewußt ausgesetzt sind! Wer's weiß, kann Düfte positiv für sich nutzen und sie genießen.

 

 

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